Doppel-Vize-Schweizermeister

In Liechtenstein fand dieses Wochenende die Schweizermeisterschaft der Langläufer statt. Die Brüder Näpflin können mit Top 15 Rangierungen und 2 Silber Medaillen auf ein geglücktes Wochenende zurückblicken.
Avelino gelang ein perfekter Start ins neue Jahr. Durch den Tagessieg am Neujahrslanglauf in Entlebuch sicherte er sich das Selbstbewusstsein eines Löwen. Am Wochenende darauf startete er in Campra am COC und konnte sich mit zwei 2. Rängen vom Freitag und Samstag sowie einem Sieg am Sonntag in der Kategorie U18 unter den Schweizern beweisen. Am Sonntag im Skiathlon kämpfte er sich auf den sehr guten 20. Gesamtrang im internationalen U20-Feld.
Doch das Highlight dieses Jahres gelang ihm in Liechtenstein. Trotz angeschlagener Gesundheit kämpfte er um die Medaillen an der Schweizermeisterschaft mit und wurde belohnt. Es gab zwei Mal Silber! In der höheren Kategorie U20 erreichte er zwei Mal den fünften Rang und kommt der Qualifikation zur U23-WM im Goms immer näher.
Andrin gelang ein ebenso perfekter Start. Er sicherte sich den Sieg der Herren-Kategorie in Entlebuch. Das Wochenende in Campra verlief nur teilweise nach Plan. Gegen starke internationale Elite-Läufer lief er am Samstag über 15 km Skating in die Top15 der Schweizer.
An der Schweizermeisterschaft gelangen ihm zwei sehr gute Resultate. Am Samstag über 15 km Klassisch wurde er sehr guter 11. und war somit schnellster in seinem Jahrgang. Am Sonntag gelang ihm derselbe Rang. Er hat gezeigt, dass er sich auf ganz hohem Niveau messen kann.

Severin Näpflin

GP Migros: die ersten Finalplätze

Beim GP Migros in Schönried gab es die ersten beiden SCBK-Finalplätze zu verzeichnen. Auf dem harten und anspruchsvollen Kurs konnte Eliane Stössel einen schönen Sieg erringen. Delia Durrer erkämpfte sich mit Rang 3 auch einen der heissbegehrten Finalplätze. Curdin Ambauen fuhr auf den guten achten Rang.

6 Podestplätze beim Punkteslalom am Ergglen

Bei den zwei ZSSV-Punkteslaloms am Ergglen gab es sechs SCBK-Podestplätze zu beklatschen. Eabha McKenna und Lino Kühl eroberten sich in der U12-Kategorie je einmal Platz 3, eine Leistung, die Eliane Stössel bei den U14 gleich zweimal gelang. Delia Durrer stieg ebenfalls zweimal aufs Podest, einmal auf Rang 2 und einmal auf Rang 3. Topten-Plätze konnten sich Linus Muheim, Laurin Käslin, Yannis Vitaliano, Elena Christen und Aisha Läubli gutschreiben lassen. Weitere gute Platzierungen im vordersten Drittel der Startenden errangen Elias Muheim, Jan Würsch, Leon Vitaliano, Joel Reding und Nordin Käslin.

121 Kinder im Training

Am ersten Mittwoch nach den Weihnachtsferien war JO-Hochbetrieb. Insgesamt 121 Kinder waren in der Renngruppe und im Junior Racing Team im Einsatz. Und alle waren in relativ kleinen Gruppen von Leiterinnen und Leitern betreut. Das zeigt auf, wie viele Männer und Frauen sich zur Verfügung stellen, um unseren Skinachwuchs zu trainieren. Und das an einem Mittwochnachmittag! Hier sei einmal allen ein grosses Dankeschön ausgesprochen.
Übrigens: Ohne Krankheits- oder Schul- oder Geburtstagsfest-bedingte Abwesenheiten wären’s noch 12 Kinder mehr. Im NSV sind  zusätzlich auch noch 7 SCBK-Kids engagiert. Und dazu kommen am Samstag noch fast 40 Snowboarder.

Carole doppelt nach

Beim Weltcup-Nachtslalom in der Flachau konnte Carole Bissig ihren Husarenritt von Kranjska Gora wiederholen! Mit der Startnummer 55 qualifizierte  sie sich im ersten Durchgang wieder für den Final der besten 30. Dank eines tollen zweiten Laufes eroberte sie sich vorübergehend den Platz in der Leader-Box. Sie vermochte noch 10 Konkurrentinnen zu überflügeln . Schlussrang 18 war der verdiente Lohn für eine top Leistung.

SCBK Lawinenausbildung 2018: Skitouren-Fahrer sind flexibel

Fester Bestandteil des Tourenprogramms bildet seit ein paar Jahren der Ausbildungstag, welcher am ersten Wochenende des Jahres stattfindet.

So waren es auch letzten Sonntag wieder 18 Tourenfahrerinnen und -Fahrer, welche sich frühmorgens auf der Klewenalp trafen, um das richtige Verhalten bei einem Lawinenereignis zu üben. Dass das Gipfelziel kurzfristig vom Brisen auf den Heitliberg verlegt wurde hatte nicht mit der Fitness der Teilnehmer nach den Festtagen zu tun. Vielmehr waren es die Verhältnisse abseits der Pisten, welche die Änderung begründeten. Regen weit über die Waldgrenze hinaus sowie der starke Wind der vergangenen Tage führten zu einer erheblichen Lawinengefahr. Im Gebiet Heitliberg/Matt waren die Verhältnisse für einen Ausbildungstag hingegen gut. Nachdem im Aufstieg die Spuranlage, das Aufstiegstempo, Hangneigung und Zurechtfinden im Gelände in zwei Gruppen geübt und besprochen wurde, traf man sich auf dem Heitliberg-Gipfel, wo nicht zum letzten an diesem Tag der Gipfeltrunk die Runde machte.

Nach einer kurzen Abfahrt wurde das Gelände genutzt, um an verschiedenen Posten intensiv mit dem LVS zu arbeiten sowie die Schaufel- und Sondier-Technik zu üben. Was für den Routinier eine Repetition war, war für den Einsteiger eine neue Erfahrung. Es war gut, dass in Gruppen unterschiedliche Niveaus vorherrschten, so fand ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. Auch bestand hier die Gelegenheit, Fragen oder Unklarheiten aus dem Theorieabend vom Freitag zu diskutieren.

Nach dem Mittagessen wurden die Postenarbeiten weitergeführt. Bevor die ganze Gruppe den Rückweg antrat wurde sie noch auf die Probe gestellt. Es galt nämlich im Lawinenkegel vier fiktiv verschüttete Tourengeher zu orten. Das Ziel der Übung, die Rettung schnell und gut organisiert durchzuführen, wurde erfüllt! So konnten am Abend alle Teilnehmenden zufrieden auf einen spannenden und lehrreichen Tag zurückblicken.

Einmal mehr gilt nach diesem Tag; Es ist zu hoffen, dass das gelernte nie in der Realität angewendet werden muss!

Wer gerne auch einmal mit dem SCBK eine Tour unternehmen möchte kann sich an den jeweiligen Tourenleiter wenden. Der Tourenhock findet jeweils am Freitag um 20.00 Uhr im Seerausch statt.

Weitere Bilder

Ladina: 3 Siege an einem Wochenende

Viele gute Resultate für die SCBK-Athleten an diesem Wochenende, an dem Bernhard Niederberger seinen Rücktritt erklärt hat. Auf Weltcupebene konnte Carole Bissig erstmals Weltcup-Punkte erringen. Sie fuhr mit Nummer 57 auf den tollen 17. Rang. An einem National Junior RS in Savognin holte sich Semeyl Bissig Rang 2 und Yannick Chabloz eroberte sich Platz 10.

Pech hingegen für Delia Durrer, die an den nationalen Vergleichsrennen zweimal ausschied. David Murer konnte verletzungshalber gar nicht antreten.
Gleich zweimal ging’s für die JO nach Sörenberg zu den Biosphären-Rennen und den ersten Punkterennen. Bei den  Biosphärenrennen siegten Ivan Murer und Ladina Christen. Eabha McKenna und Aisha Läubli standen ebenfalls auf dem Podest, was Niklas Christen, Tim Mathis, Elena Christen sowie Nordin und Laurin Käslin nur knapp verpassten.

Gleich nochmals zwei Siege gab es am Sonntag bei den ersten Punkte-RS auf der Ochsenweid für Ladina Christen zu beklatschen. Wahrlich ein sehr guter Start in die Punktesaison! Und auch Eliane Stössel erkämpfte sich einen Podestplatz. Top-Ten-Plätze holten sich zudem Eabha McKenna, Aisha Läubli, Lino Kühl, Kevin Kurmann und Nordin Käslin. Leon Vitaliano und Elias Muheim waren knapp dahinter.

 

 

Bernhard tritt zurück

Es ist nicht mehr gegangen. Bernhard Niederberger zieht die Konsequenzen aus seinen permanenten Rückenproblemen. Er sieht keinen Ausweg mehr und erklärt darum den Rücktritt vom Spitzensport. Das harte Training erwies sich für seinen Rücken als unerträglich. Die Gesundheit geht vor. In einem Brief erläutert Bernhard die Hintergründe seines Entscheids. Im nächsten Skiclubheft werden wir auf seine Skikarriere zurückblicken.
Wir wünschen Bernhard alles Gute und vor allem gute Gesundheit.

 

Liebe Freunde des Skisports

Im Sport geht es darum Höchstleistungen zu erbringen. Nur wenn man über das Limit gehen kann, wird man es ganz nach oben schaffen.

Ich habe über 10 Jahre mein Bestes gegeben, bin über die Schmerzgrenzen hinaus gegangen. Ich habe gewonnen, aber auch oftmals verloren. Ob Sieg oder Niederlage, wichtig war es immer wieder aufzustehen und weiter  zu kämpfen. Jedoch jeder Kampf hat eines Tages ein Ende.

Wie ihr alle wisst, habe ich seit längerer Zeit Rückenprobleme. Anfangs waren die Schmerzen noch erträglich und ich konnte trotzdem gute Leistungen erbringen. Leider wurden die Schmerzen von Zeit zu Zeit schlimmer. Ich musste jegliche Trainings auslassen, um mich zu schonen. Diesen Sommer kam es soweit, dass ich kaum noch ein Skitraining absolvieren konnte. Auch eine zwei- monatige Pause hat nichts genützt.

Bei meiner Rückenverletzung handelt es sich um eine Abnutzung der Lendenwirbel (Modic). Dies verursacht extreme Schmerzen im Rücken, wie auch eine Ausstrahlung in die Beine. Dadurch habe ich neben den lokalen Schmerzen im Rücken bei hoher Belastung oftmals auch entkräftete Beine. Ich habe durch jegliche Therapiearten probiert meine Rückenprobleme zu lösen. Leider musste ich feststellen, dass keine Therapie meine Schmerzen langfristig beheben kann. Die einzige Möglichkeit wäre es, durch eine Operation meinen Rücken versteifen zu lassen, was aber zu einem abrupten Enden meiner Sportkarriere geführt hätte.

Die letzten Wochen waren für mich extrem hart. Während meine Teamkollegen sich optimal auf die Saison vorbereiten konnten, musste ich zu Hause bleiben und meine Schmerzen auskurieren lassen. In dieser Zeit habe ich viel nachgedacht, alles analysiert und mich immer wieder gefragt, wie es weiter gehen sollte.

Ich entschied mich dafür, das Skitraining nochmals in Angriff zu nehmen. Es war unglaublich schön wieder auf den Skier zu stehen und ich hatte enorm Freude daran. Das Lachen verging mir jedoch schnell, als ich realisierte, dass die Schmerzen schon wieder da waren. Tag für Tag ging ich wieder auf den Berg, mit der Hoffnung, dass die Schmerzen nicht mehr da sind. Leider kam der Tag, an dem ich nach dem Skitraining kaum noch gehen konnte. Mir wurde bewusst, so geht es nicht.

Kämpfe mit Leidenschaft, Siege mit Stolz, verliere mit Respekt, aber gib niemals auf. Diese Worte haben mich durch meine guten, wie auch schlechten Zeiten begleitet und mich immer wieder motiviert. Bei so vielen Niederlagen gehen die Geduld und der Wille irgendwann verloren.
Somit habe ich einen Entscheid getroffen. Ein schwieriger Entscheid, ein emotionaler Entscheid, aber für mich bestimmt der richtige Weg.

Für mich ist die Zeit gekommen, um mich vom Skirennsport zu verabschieden und neue Wege zu gehen. Es war eine unglaublich schöne und lehrreiche Zeit, die ich durchleben durfte. Ich hatte eine Vision, ich wollte an die Spitze kommen, ich wollte mir meinen TRAUM erfüllen. Leider glaube ich nicht mehr daran, mit diesen gesundheitlichen Problemen meine Ziele erreichen zu können und zudem musste ich einsehen, dass die Gesundheit vorgeht.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich über all die Jahre unterstützt haben. Meiner Familie, die immer hinter mir steht, dem Skiverband, all meinen Trainern und Teamkollegen, die mich immer wieder aufs Neue motiviert haben, meinem Fanclub, der mich vor Ort immer lautstark unterstützt hat.

Und zu guter Letzt bei all meinen Gönnern, Sponsoren und Ausrüstern, die es mir ermöglicht haben diesen Sport überhaupt betreiben zu können. Über so viele Jahre eine solch grosse Unterstützung zu bekommen ist wirklich nicht selbstverständlich und dafür bin ich sehr dankbar!

Vielen Dank für all die tollen Jahre mit euch. Diese Zeit werde ich nie vergessen.

Liebe Grüsse Bernhard

Bravo Carole!

Im slowenischen Kranjska Gora hat Carole Bissig beim Weltcupslalom eine überzeugende Leistung abgeliefert. Mit der hohen Startnummer 57 kämpfte sie sich im ersten Lauf auf Platz 29 vor, was die Qualifikation für Durchgang 2 und eine gute Startnummer bedeutete. Mit der viertbesten Laufzeit nützte sie ihre Chance souverän aus und sie klassierte sich schliesslich im tollen 17. Schlussrang, der ihr natürlich wertvolle Weltcuppunkte einbrachte. Bravo!

Gut trainiert!

Trotz dem starken Wind und dem starken Regen der letzten Tage, haben sich die Pisten auf der Klewenalp gut gehalten und so konnte heute ein gutes Training durchgeführt werden. Viele der Kinder, die heute am Chälen waren, waren beeindruckt von den grossen Lawinen mit den meterhohen Schneebergen.

Sponsoren